Jupiter Säule Mainz am Ernst Ludwig Platz 1963

[Bildindex der Kunst und Architektur]

Foto: Mittelrheinisches Museum 1963 – Ernst Ludwig Platz Mainz

Die Große  Jupitersäule in Mainz  ist ein Denkimal, das in der 2. Hälfte des ersten Jahrhunderts in Mogontiacum (Mainz) errichtetet wurde zu Ehren des römischen Gottes Jupiter.

Im Dezember 1904 wurde der damalige Leiter (Ludwig Lindenschmit) des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz, auf Bronzeteile aufmerksam, die Bauarbeiter bei einem Metallhändler – Schrotthändler verkauften. Ein mit einer Sandale bekleideter Fuß sowie Überreste eines Blitzbündels stellten sich als Teile der überlebensgroßen Jupiterfigur heraus. Nachdem Lindenschmit den Fundort in der Sömmerringstraße Nr. 6 in der Mainzer Neustadt ausfindig machen konnte, wurden in mehreren Monaten Nachgrabungen im Jahr 1905 vorgenommen. In 2,5 Meter Tiefe wurden die Überreste der Jupitersäule gefunden.

Die Große Mainzer Jupitersäule zählt zu den bedeutendsten Denkmälern des römischen Mainz. Sie ist mit 12,50 Metern das größte der bisher bekannten Denkmäler dieses Typs und durch den reichen Reliefschmuck auch die am aufwendigsten gestaltete Jupitersäule.

Die Kopie der Jupitersäule ist normalerweise vor dem Landtag an der Großen Bleiche zu sehen, das Original befindet sich in der Steinhalle des Landesmuseums. Die Säule wurde aufgrund Sanierungsarbeiten und instabiler Struktur jedoch Stück für Stück abgebaut.

Errichtet: Um 60 nach Christus
Bildhauer: Samus und Severus
Gestiftet von: Bewohnern des römischen Kaufmannsviertels

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